Samstag, 19.05.2012

Jurassic Park in der Biosphäre

27.Mai 2010 | Kategorie: Freizeit

Säbelzahntiger galten als eine der gefährlichsten Raubtiere ihrer Zeit. Ihre Zähne konnten bis zu 35 cm lang werden

Säbelzahntiger galten als eine der gefährlichsten Raubtiere ihrer Zeit. Ihre Zähne konnten bis zu 35 cm lang werden

Was war am Anfang? Vom Urknall bis heute – bei der Sonderausstellung in der Biosphäre erfährt man, wie sich die Erde veränderte, das Gestein erhärtete, sich die Kontinente bildeten – und das Leben aus dem Wasser auf das Land kam. Und welche Arten sich über Millionen von Jahren so gut angepasst haben, dass sie auch heute noch existieren.

Eine faszinierende Zeitreise durch die Entwicklungsgeschichte der Tiere von der Ur- bis zur Erdneuzeit. Dafür reist man rund 400 Millionen Jahre in der Zeit zurück. In der Tropenhalle begegnet man den Wesen der unterschiedlichen Erdzeitalter. Quastenflosser, Säbelzahntiger und natürlich auch Dinosaurier sind zu sehen. Die übrigens die Vorfahren der Vögel waren. Eine Ausstellung zum Staunen, Erkennen und Verstehen.

Die Ausstellung ist in drei Bereiche eingeteilt. Der erste Bereich informiert über das Erdaltertum, der zweite Bereich über das Erdmittelalter und endet schließlich in der Erdneuzeit. Bodentafeln geben Auskunft über die einzelnen Epochen der Erdgeschichte. Dazu werden beispielhaft Tiermodelle präsentiert, die einen authentischen Eindruck über das Leben in der damaligen Zeit geben.

Flugsaurier konnten eine Spannweite von bis zu 7 m erreichen

Flugsaurier konnten eine Spannweite von bis zu 7 m erreichen

In der Biosphäre befinden sich inmitten der schönsten tropischen Pflanzen dieser Erde Orchideen, Epiphyten, Palmen und, und, und. Über 14 Meter hohe Bäume säumen den Weg durch die Biosphäre. Am Mangrovensumpf vorbei geht es durch einen Palmenhain, immer begleitet von einem Wasserlauf. An der Schamanenhütte vorbei, führt Sie der Weg durch den Ficuswald direkt in die Höhle der Fledermäuse. In einem Schmetterlingsgarten fliegen bunte Falter. Und wer möchte, kann in einem Luftschiff über den Tropenwald Ecuadors schweben. Die Temperatur schwankt zwischen 23 und 28 Grad Celsius bei fast 80% Luftfeuchtigkeit – ein ewiger Sommer. Doch die Wärme zieht tropische Gewitter nahezu magisch an. Es blitzt, erst fallen nur ein paar Tropfen, dann ergießt sich der Tropenregen in seiner ganzen Stärke über dem Sumpf.

www.biosphaere-potsdam.de

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