Unesco-Weltwissenschaftstag: Jakobs lobt Zusammenarbeit
11.November 2011 | Kategorie: Aktuelles, WirtschaftPotsdams Oberbürgermeister Jann Jakobs hat sich am Unesco-Weltwissenschaftstag für eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit allen Einrichtungen der Wissenschaft und Forschung in der Landeshauptstadt Potsdam ausgesprochen.
“Ich danke Ihnen für ihr Engagement sowie die zahlreichen Kooperation mit der Landeshauptstadt und freue mich auf eine weiterhin intensive Zusammenarbeit”, sagte Jakobs.
Potsdam profitiert durch die gute Zusammenarbeit und die
vielen Aufträge an die Hochschulen und Forschungseinrichtungen vom
Know-How der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Landeshauptstadt
werde auch künftig mit aller Kraft dafür sorgen, dass die von der Stadt
beeinflussbaren Rahmenbedingungen der Entwicklung der mehr als 40
Institute, Hochschulen und Forschungslabore nicht entgegenstehen. Etwa
9000 Menschen arbeiten an den wissenschaftlichen Einrichtungen in der
Landeshauptstadt, die damit eine der höchsten Wissenschaftsdichten in
Deutschland verzeichnet. An den Hochschulen der Landeshauptstadt lernen
derzeit knapp 25 000 Studenten.
Als konkrete Beispiele guter Zusammenarbeit nennt Jann Jakobs die
Erarbeitung des Klimakonzeptes der Landeshauptstadt Potsdam unter
Federführung des renommierten Potsdam-Institut für
Klimafolgenforschung (PIK), die Kooperationen von zirka 30 städtischen
Schulen mit der Universität Potsdam, die Erarbeitung eines
Sportentwicklungskonzeptes für die Landeshauptstadt durch die
Sportwissenschaftler der Uni Potsdam, die Mitarbeit der Potsdam School
Of Architecture an der Entwicklung der Potsdamer Stadtmitte, die
Zusammenarbeit in vielen sozialen Bereichen mit der Fachhochschule
Potsdam, mit dem Hasso-Plattner-Institut bei der Erstellung einer
Online-Prozessbibliothek sowie die Kooperation aller Partner in dem seit
2004 bestehenden Verein proWissen. Mit allen Instituten und
Forschungszentren pflegt die Landeshauptstadt gute Kontakte, hob
Oberbürgermeister Jann Jakobs hervor.
Im Verein proWissen e.V. kooperieren die Landeshauptstadt und die
Potsdamer Hochschulen, um die Akteure aus Wissenschaft und Forschung
sowie Verwaltung, Wirtschaft, Kultur und Öffentlichkeit miteinander ins
Gespräch zu bringen. Vorsitzender des Vereins ist Oberbürgermeister Jann
Jakobs. Um die Bedeutung und Wertschätzung gegenüber der Wissenschaft am
Standort Potsdam deutlich zu machen, hat die Landeshauptstadt als eine
weitere Komponente den Potsdamer Nachwuchs-Wissenschaftler-Preis ins
Leben gerufen. Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung wird in diesem
Jahr, am 2. Dezember, im Rahmen des *Einsteintages* der
Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften (BBAW) bereits zum
fünften Mal verliehen.
Die Ergebnisse einer Umfrage unter der Potsdamer Bevölkerung im Jahr
2010 haben gezeigt, dass die Wissenschaftseinrichtungen in der
Landeshauptstadt verankert und bekannt sind. 74 Prozent der Befragten
haben geantwortet, dass die Wissenschaft mit ihren Einrichtungen einen
positiven Einfluss auf die Stadt hat. Der Aussage, Wissenschaft und
Studenten sind eine Bereicherung für die Stadt, haben 85 Prozent der
Befragten zugestimmt.
Weitere Informationen zur Wissenschaftsstadt Potsdam unter
www.potsdam.de


